Centrosolar: Ergebnis auch durch Qimonda-Sondereffekte belastet

Dienstag, 11. August 2009 11:55
Centrosolar Group

MÜNCHEN (IT-Times) - Die Centrosolar Group AG (WKN: 514850) nutzte das erste Halbjahr 2009 zu einer strategischen Bereinigung des Unternehmensportfolios. Diese Maßnahmen belasteten aber auch die heute veröffentlichten Ergebnisse. 

Der Umsatz von Centrosolar der ersten sechs Monate 2009 lag bei 122,2 Mio. Euro (Vorjahr: 151,7 Mio. Euro). Rund 57 Prozent davon wurden im Ausland erzielt. Centrosolar meldete einen Rohertrag von 18,14 Mio. Euro nach 31,29 Mio. Euro in 2008. Im ersten Halbjahr wurde, inklusive der Bereinigungskosten, ein operatives Ergebnis (EBIT) von minus 11,3 Mio. Euro erreicht (Vorjahr: plus 6,8 Mio. Euro). Nachsteuerlich erwirtschaftete Centrosolar ein Minus von 37,1 Mio. Euro, in 2008 waren plus 2,7 Mio. Euro erreicht worden. Allerdings wies Centrosolar darauf hin, dass, bereinigt um die Einmaleffekte, das Periodenergebnis positiv gewesen wäre. 

Gleichzeitig nahm Centrosolar auch zu den im ersten Halbjahr 2009 aufgelaufenen Einmaleffekten Stellung. Im Rahmen der Portfolio-Bereinigung seien die in 2008 zu hohen Einkaufspreisen aufgebauten Zellen- und Modul-Lagerbestände abgewertet und abverkauft worden. Nach der Insolvenz eines Hauptkunden des niederländischen Modulwerks in Doesburg wurde die Produktion dort zugunsten des neuen und größeren Werkes in Wismar geschlossen. Auch das zwischenzeitlich mit einem neuen Partner verhandelte Zellenproduktions-Joint-Venture mit der Qimonda AG wurde nun endgültig abgebrochen. 

Meldung gespeichert unter: Centrosolar Group

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