BYD - wohin geht die Reise wirklich?

Elektromobilität: Elektrofahrzeuge

Mittwoch, 16. Mai 2018 16:01

SHANGHAI (IT-Times) - Mit der Öffnung der Märkte für ausländische Automobilkonzerne und der Reduzierung der Subventionen für Elektroautos ist der chinesische Technologiekonzern BYD ordentlich unter Druck geraten.

BYD - Charge

Zeit, einen Rückblick auf das letzte Jahr der vom legendären US-Investor Warren Buffett und seinem Investmentfonds Berkshire Hathaway seit Jahren begleiteten BYD Company zu nehmen.

Entdeckt hatte BYD, die Abkürzung für Build Your Dreams, eigentlich nicht Warren Buffett, sondern sein 94 Jahre alter Geschäftspartner und Berkshire Hathaway Vice Chairman Charles „Charlie“ Munger.

Im letzten Jahr lag der Umsatz der BYD Co. Ltd. bei rund 17 Mrd. US-Dollar und der Gewinn bei 648 Mio. US-Dollar. Das chinesische Unternehmen beschäftigt weltweit rund 220.000 Mitarbeiter.

In Sachen Elektrofahrzeuge liegt China mit rund 73.000 verkauften Fahrzeugen allein im letzten Monat weit vor den USA mit rund 19.500 abgesetzten Units, so aktuelle Daten von BNEF.

BYD hatte im letzten Jahr allein im Bereich New Energy Vehicle (NEV), darunter neben Elektroautos auch Elektrobusse und Elektro-Trucks, rund sechs Mrd. US-Dollar erwirtschaftet, ein Wachstum von 12,8 Prozent zum Vorjahr.

BYD lieferte im letzten Jahr insgesamt 108.956 elektrifizierte Fahrzeuge aus und damit mehr als BAIC, Tesla und BMW in der Reihenfolge, einen Großteil davon im chinesischen Raum.

Auch in den USA wächst BYD nach Umsatz, allerdings auf deutlich kleinerem Niveau. Vor rund sechs Jahren eröffneten die Chinesen im kalifornischen Lancaster eine erste Produktionsanlage, die mittlerweile auf 450.000 Quadratfuß und rund 800 Mitarbeiter ausgebaut wurde.

Bislang hat BYD nach eigenen Angaben insgesamt 722 Elektrobusse in den USA und damit mehr als der Wettbewerber Proterra mit 550 Elektrobussen abgesetzt. Ein weiterer Wettbewerber und Elektrobus-Peer in den USA ist das Unternehmen New Flyer.

Ende dieses Jahres will BYD 1.000 Busse in Lancaster bauen und die Produktionsrate im nächsten Jahr dann auf 1.500 Einheiten steigern. Zudem wurde eine Kooperation mit dem Bushersteller U.S. Hybrid Corporation unterzeichnet, um eine Kombination von Wasserstoff- und Elektrobus zu entwickeln.

Meldung gespeichert unter: Bayerische Motoren Werke (BMW)

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