Bundesnetzagentur unzufrieden mit VDSL-Ausbau

Dienstag, 4. Mai 2010 10:51
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BONN (IT-Times) - Die Bundesnetzagentur zeigt sich unzufrieden mit dem Glasfaserausbau in Deutschland. Während Telekommunikationsunternehmen gerne die Schuld auf die Regulierungsbehörde schieben, sieht diese die Probleme innerhalb der Branche.

In einem Interview mit der <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Financial Times Deutschland zeigte sich Bundesnetzagenturchef Kurth unzufrieden mit der Branche. Man verzögere den Ausbau auf Grund von Uneinigkeiten bezüglich der verwendeten Technologie - dies könne im schlimmsten Fall zu einer Blockade des Ausbaus in Deutschland führen. Experten veranschlagen die Kosten für einen flächendeckenden VDSL-Ausbau in Deutschland bei 40 Mrd. bis 50 Mrd. Euro. Diese Summe kann von keinem einzelnen Unternehmen gestemmt werden, eine Kooperation ist zwingend notwendig. Genau hier sieht Kurth aber die Probleme, anstatt Vorgaben von Regulierern seien „freie Marktlösungen“ der bessere Weg, diese würden derzeit aber nicht erzielt. Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom sehen die Problematik naturgemäß anders und machen die Bundesnetzagentur und deren Vorgaben für den schleppenden Ausbau verantwortlich. (kat/rem)

Meldung gespeichert unter: Very High Speed Digital Subscriber Line (VDSL)

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