Bundesnetzagentur legt Terminierungsleistungen vor

Montag, 26. Juni 2006 00:00

BONN - Wie heute bekannt wurde, hat die Bundesnetzagentur die Entwürfe für Regulierungsverfügungen gegenüber den vier Mobilfunknetzbetreibern T-Mobile, Tochtergesellschaft der Deutsche Telekom AG (WKN: 555750<DTE.FSE>), Vodafone D2, E-Plus und O2 der EU-Kommission und den nationalen Regulierungsbehörden der anderen Mitgliedsstaaten vorgelegt.

Die Entscheidungsentwürfe betreffen die Terminierungsleistungen in den jeweiligen Netzen. Die Entwürfe umfassen dabei folgende Verpflichtungen: die Zusammenschaltung einschließlich der Kollokation, die Nichtdiskriminierung, die Vorlage eines Standardangebots für Zugangsleistungen und die Ex-ante-Entgeltgenehmigung. Die zuständige Beschlusskammer kam nach einem umfassenden Abwägungsprozess zu dem Ergebnis, dass eine Genehmigungspflicht der Terminierungsentgelte nach dem Maßstab der Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung am besten geeignet sei, um den Schutz der Verbraucherinteressen zu gewährleisten. Die Bundesnetzagentur legte zudem fest, dass die vier Mobilfunknetzbetreiber über beträchtliche Marktmacht verfügen. Somit sind die Unternehmen Verpflichtungen im Rahmen einer Regulierungsverfügung unterworfen.

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