BREKO-Symposium: Open Access-Geschäftsmodelle – Interoperabilität als Schlüssel für erfolgreiche Investitionen im Breitbandausbau

Mittwoch, 8. September 2010 17:04
BREKO

PRESSEMITTEILUNG

Frankfurt a. M., 07. September 2010 – Anstoß zu Diskussionen über Geschäftsmodelle, in denen sich Investitionen in Telekommunikationsnetze schneller rechnen gab das Symposium "Open Access-Geschäftsmodelle – Interoperabilität als Schlüssel für erfolgreiche Investitionen im Breitbandausbau".

Rund 150 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nutzten am 07. September 2010 die Gelegenheit, sich im Radisson Blu Hotel in Frankfurt am Main zum Auf- und Ausbau von Breitband-Infrastruktur in Deutschland auszutauschen. Gesponsert wurde die vom Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) ausgerichtete Veranstaltung durch Nokia Siemens Networks und SyroCon Consulting.

Die Keynote der Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur zum Thema Open Access und die Podiumsdiskussionen zu den Themen "Open Access als Win-Win für Anbieter, Nachfrager und Kunden", "Interoperabilität als Schlüssel zum Erfolg für Open Access" sowie Anmerkungen der Politik zu "Prozessgestaltung, Förderung und Regulierung" haben tiefen Einblick in den Stand der derzeitigen Entwicklungen eröffnet und wurden von Teilnehmern, Referenten und Podium eingehend diskutiert.

Der BREKO zieht daher positive Bilanz. Das Symposium "Open Access-Geschäftsmodelle – Interoperabilität als Schlüssel für erfolgreiche Investitionen im Breitbandausbau " war eine sehr gute Plattform zur Diskussion unterschiedlicher Ansätze und verschiedener Geschäftsmodelle beim Aufbau von Breitbandinfrastrukturen und intelligenten digitalen Netzen in bislang unversorgten Regionen. Es besteht Einigkeit, dass Open Access Geschäftsmodelle besonders bei Aufbau, Ausbau und Betrieb neuer Glasfaser-Infrastrukturen relevant sein werden, um eine höhere Netzauslastung und eine bessere Versorgung der Kunden zu gewähren. BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers unterstrich in seiner Begrüßungsansprache die Bedeutung des Breitbandausbaus in Deutschland als wichtigen Beitrag zur Standortsicherung und als Innovations- und Wachstumsmotor.

Außerdem forderte er faire Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau in Deutschland. Bei den Sponsoren, den BREKO-Mitgliedern Nokia Siemens Networks und SyroCon Consulting bedankte sich Albers ausdrücklich für die Unterstützung des Symposiums. In Ihrer Keynote bot die Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur, Frau Dr. Henseler-Unger, an ein Open-Access-Pilotprojekt durch die Bundesnetzagentur begleiten zu lassen. Anhand eines solchen konkreten Beispiels sollen mögliche regulatorische Anforderungen erkannt und Lösungen eruiert werden.

Das Podiumsgespräch zum Thema: "Open Access als Win-Win für Anbieter, Nachfrager und Kunden" wies auf eine starke Regionalisierung der neu entstehenden Breitbandanschlussbereiche und die damit einhergehende Schwierigkeiten bei der Suche nach Diensteanbietern für diese Netze hin. Neben dieser Problematik wird die begrenzte Zahlungsbereitschaft in der Bevölkerung für Anschlüsse größer 16 Mbit/s, als eine wesentliche Erschwernis für den Ausbau hochbitratiger Breitbandnetze gesehen. Während sich für die Suche nach Kooperationspartnern aus den Bereichen Diensteanbieter   und regionale/ lokale Netzbetreiber eine Lösung über einen Infrastrukturvermittler mit Aggregationsplattform für die Datenströme abzeichnet, ist eine Antwort hinsichtlich der begrenzten Zahlungsbereitschaft im deutschen Markt noch nicht gefunden.

Das zweite Podiumsgespräch mit dem Titel "Interoperabilität als Schlüssel zum Erfolg für Open Access" setzte sich mit verschiedenen Aspekten der Interoperabilität auseinander. Konsens bestand darin, dass neben technischen Aspekten der Interoperabilität auch die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Unternehmen entscheidend für das Gelingen einer nahezu flächendeckenden Verfügbarkeit von hochbitratigen Breitbandanschlüssen in Deutschland sein wird.

Meldung gespeichert unter: BREKO

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