Boeing: Connexion interrupted

Freitag, 18. August 2006 00:00

SEATTLE - Seit Wochen war bekannt, dass der US-Flugzeughersteller Boeing das zukünftige Verfahren mit Tochtergesellschaft Connexion prüft. Jetzt gab das Unternehmen die Schließung des In-Flight-Breitbanddienstes bekannt. Die Kunden sind allerdings not amused.

Connexion fungierte als Dienstleister für In-Flight-Communication. Die Passagiere können hierüber während des Fluges im Internet surfen oder ihr eigenes Mobiltelefon nutzen. Die Aussicht auf den rund zwei Mrd. US-Dollar schweren Markt war für den Flugzeughersteller vor sechs Jahren Anlass, ein solches Projekt zu starten. „Leider haben sich die Erwartungen an den Markt und diesen Dienst nicht erfüllt“, sagte Chairman, President und CEO Jim McNerney in einer Pressemitteilung.

Viel mehr dürfte Boeing den 11. September zu spüren bekommen haben. Nachdem das Interesse beim Start des Dienstes im Jahr 2000 zunächst groß war, schlug der Rückgang bei Flügen im Nachgang der Attentate auch auf die Nachfrage durch. Zuletzt stiegen im vergangenen November mit American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines drei US-Luftfahrt-Schwergewichte und Boeing-Großkunden aus. Damit schien der Todesstoß gesetzt. Aber auch das Pricing gab Anlass zur Kritik. Je nach Flugzeit wurden bis zu 29,95 US-Dollar pro Fluggast fällig.

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