BlackBerry mit Fortschritten - Durchbruch lässt auf sich warten

Smartphones

Montag, 30. März 2015 13:06
Blackberry

(IT-Times) - BlackBerry konnte im jüngsten Quartal überraschend einen kleinen Gewinn ausweisen. Über den Berg sind die Kanadier damit noch lange nicht, denn die rasante Umsatztalfahrt konnte der Turnaround-Captain John Chen bislang noch nicht stoppen.

Im jüngsten Quartal brachen die Erlöse von BlackBerry erneut um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 661 Mio. US-Dollar ein - damit verfehlte BlackBerry die Umsatzerwartungen der Wall Street (790 Mio. Dollar) deutlich. Noch vor drei Jahren wies BlackBerry einen Umsatz von mehr als 5,0 Mrd. Dollar aus.

Doch die Situation hat sich inzwischen dramatisch verändert. Dominierte BlackBerry einst noch den Smartphone-Markt, spielt das Unternehmen mit einem Marktanteil von unter einem Prozent auf den Weltmarkt inzwischen kaum noch eine Rolle.

BlackBerry will 10 Mio. Smartphones verkaufen
Dies will BlackBerry-Chef John Chen wieder ändern. Zum einen hat BlackBerry die operativen Kosten um 60 Prozent gesenkt, zum anderen wurden im jüngsten Quartal 1,6 Mio. Smartphones an Endkunden verkauft. Die durchschnittlichen Verkaufspreise kletterten dank neuer Modelle (Passport, Classic etc.) auf 211 Dollar, nach 180 Dollar im Vorquartal. Laut Chen zeichnete die neue Generation von Smartphones für mehr als 90 Prozent der ausgelieferten Produkte verantwortlich - ein ermutigendes Signal für alle Investoren.

Dennoch bleibt das Hardware-Geschäft die Achillesferse im Konzern. Das Geschäft mit dem Verkauf von Hardware zeichnete im jüngsten Quartal immer noch für 42 Prozent des Umsatzes verantwortlich. Insgesamt will BlackBerry (Nasdaq: BBRY, WKN: A1W2YK) das im laufenden Geschäftsjahr sollen wieder 10 Mio. Smartphones verkauft werden. Langfristig will BlackBerry aber mehr Geld durch Software und Services erwirtschaften.

Softwareumsatz soll auf 500 Mio. Dollar klettern
Erste positive Ansätze sind bereits zu erkennen. Das Softwaregeschäft zog um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 67 Mio. US-Dollar an - damit zeichnete das Geschäft für zehn Prozent der Gesamtumsätze verantwortlich.

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