BIU warnt in offenem Brief zum IT-Gipfel: Wettbewerbsfähigkeit gefährdet

Verbände

Montag, 20. Oktober 2014 15:05
BIU

Offener Brief an die Bundesregierung: „Es fehlen noch finanzielle Mittel und konkrete Maßnahmen um die Digitale Agenda umzusetzen“

Berlin, 20. Oktober 2014. Anlässlich des morgen stattfindenden Nationalen IT-Gipfels appelliert der BIU ─ Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, der Verband der Deutschen Computer- und Videospielindustrie, in einem Offenen Brief an die Bundesregierung, den Zielen der Digitalen Agenda rasch konkrete Taten folgen zu lassen. In dem Offenen Brief begrüßt der Branchenverband die grundsätzliche Zielsetzung der Digitalen Agenda, mahnt jedoch an, dass die dringend benötigten finanziellen Mittel zur raschen Umsetzung zahlreicher Maßnahmen im Etat des Bundes 2015 bisher fehlen. Auch konkrete Zeit- und Maßnahmenpläne zur Umsetzung der Digitalen Agenda liegen bisher noch nicht vor, kritisiert der BIU. „Die Gestaltung des digitalen Wandels ist die zentrale wirtschafts- und gesellschaftspolitische Herausforderung unserer Zeit. Die Bundesregierung hat mit der Digitalen Agenda eine gute Grundlage vorgelegt, um diesen Wandel für Deutschland positiv zu gestalten, es fehlt jedoch noch an den notwendigen finanziellen Mitteln und konkreten Maßnahmen zur Umsetzung“, stellt Dr. Maximilian Schenk, BIU-Geschäftsführer, fest. 

Als Vertreter der deutschen Computer- und Videospielbranche warnt Schenk: „Als international ausgerichtete und exportstärkste Medienindustrie in Deutschland sind wir unmittelbar davon abhängig, dass die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen der Digitalen Agenda nun schnell erfolgt und wir keine Zeit verlieren. Anderenfalls drohen wir international den Anschluss zu verpassen.“ Als international ausgerichtete Kultur- und Kreativwirtschafts-Branche stehen deutsche Computer- und Videospielunternehmen unter einem hohen internationalen Wettbewerbsdruck. Das Ziel der Bundesregierung, Deutschland zu einem international führenden IT-Standort auszubauen, ist daher für die Branche von besonderer Bedeutung.

In seinem Offenen Brief fordert der BIU daher die Bundesregierung dazu auf, die Potenziale der Computer- und Videospielbranche, insbesondere im Bereich der sogenannten Applied Interactive Technologies, vermehrt in die Umsetzung der Digitalen Agenda einzubinden. Ferner mahnt der Verband einen raschen und ehrgeizigeren Breitbandausbau als bisher an. Dies ist nach Ansicht des BIU für die Zukunft des Standortes ebenso unerlässlich wie eine Festschreibung der Netzneutralität zur Sicherung der Innovationskraft und Vielfalt digitaler Geschäftsmodelle. Zur Schaffung eines innovations- und investitionsfreundlichen Klimas, das auch ausländische Investoren nach Deutschland lockt, ruft der BIU die Bundesregierung dazu auf, noch bis zum Ende des Jahres Eckpunkte für eine systematische Förderung von Venture Capital vorzulegen.

Der Offene Brief des BIU ist im Wortlaut nachzulesen unter: http://www.biu-online.de/de/presse/pressemitteilungen/veroeffentlichungen/offener-brief-anlaesslich-des-nationalen-it-gipfels-und-der-digitalen-agenda.html

Informationen zum BIU

Der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. ist der Verband der deutschen Computer- und Videospielindustrie. Der Verband repräsentiert mit seinen 19 Mitgliedern über 85 Prozent des Marktes für Computer- und Videospiele in Deutschland und ist beispielsweise Veranstalter der gamescom. Als kompetenter Ansprechpartner für Medien sowie politische und gesellschaftliche Institutionen beantwortet der BIU alle Fragen rund um das Thema Computer- und Videospiele.

Christian Brehm

Leiter Kommunikation

BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.

Charlottenstraße 62

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