BIU sagt Fusion mit G.A.M.E. ab

Mittwoch, 5. Februar 2014 22:39
BIU

Berlin, 5. Februar 2014: Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU) beendet nach zwei Jahren intensiver Bemühungen die Fusionsgespräche mit dem G.A.M.E. – Bundesverband der Computerspielindustrie e. V. „Zwei Jahre nach Beginn der ersten Gespräche müssen wir bedauerlicherweise feststellen, dass eine Fusion der Verbände in einem realistischen und planbaren Zeitrahmen leider nicht erreichbar ist. Eine Weiterführung der Verhandlungen mit unabsehbarem Ergebnis wäre unverantwortlich. Zwischen unseren Mitgliedern, dem Vorstand und dem Geschäftsführer des BIU besteht Einigkeit, die Gespräche jetzt zu beenden“, erklärte Dr. Olaf Coenen, Vorstandssprecher des BIU e. V., zum Rückzug aus den Fusionsgesprächen.

Dazu Dr. Olaf Coenen weiter: „Wir sind weiterhin von der Notwendigkeit eines starken Branchenverbands zur Wahrung und Gestaltung der Gesamtinteressen und Zukunftsaufgaben der deutschen Computerspielebranche überzeugt. Wir stehen gegenüber unseren Mitgliedern aber im Wort, unsere Kräfte so effizient wie möglich dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden.“ Als Vertreter der deutschen Computer- und Videospielebranche müsse sich der BIU e. V. jetzt ganz auf die anstehenden Herausforderungen konzentrieren ─ etwa auf die Förderung des Standorts Deutschland, den digitalen Verbraucher- und Jugendschutz oder die doppelte Umsatzbesteuerung. „Die zentralen Weichenstellungen durch die Politik erfolgen jetzt und erfordern einen schlagkräftigen Verband“, so der BIU-Vorstandssprecher.

Rückzug aus den Fusionsverhandlungen

Der BIU e. V. hatte in den letzten zwei Jahren die Fusion der beiden Verbände kontinuierlich, transparent, fokussiert und mit erheblichen personellen und finanziellen Ressourcen vorangetrieben. Der BIU e. V. hatte dabei ein inhaltlich breites Konzept für einen schlagkräftigen Verband vorgelegt, der die Interessen der gesamten deutschen Branche berücksichtigt. „Wir hatten unserem Fusionspartner ein konkretes Angebot gemacht und alle Aktivposten des BIU in die Verhandlungen eingebracht. Bei den Verhandlungen haben wir uns als kompromissbereiter, verbindlicher und stabiler Verhandlungspartner bewiesen“, unterstrich Dr. Klemens Kundratitz, Vorstand des BIU e. V. „Wir sind weiterhin von der Idee eines großen Branchenverbands überzeugt, der Publisher, Anbieter von Online-Spielen und Entwickler eint. Der BIU wird dieses Ziel weiterverfolgen“, so Dr. Kundratitz weiter. Der BIU steht zu allen seinen Zusagen gegenüber der deutschen Branche und seinen Partnern, insbesondere mit Blick auf das Engagement beim Deutschen Computerspielpreis. Der BIU e. V. wird auch nach seinem Rückzug von den Fusionsgesprächen bei gemeinschaftlichen Projekten wie der Unterhaltungs-software Selbstkontrolle, dem Deutschen Computerspielpreis oder der Stiftung Digitale Spielekultur mit dem G.A.M.E. partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Meldung gespeichert unter: BIU

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...