BITKOM zum Innovationsbericht 2014

Verbände

Mittwoch, 21. Mai 2014 15:38
BITKOM

-  BITKOM fordert steuerliche Forschungsförderung 

- Digitale Agenda für eine Innovationspolitik mit klaren Akzenten  

Berlin, 21. Mai 2014 Der Hightech-Verband BITKOM hat anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Bundesberichts Forschung und Innovation die besondere Bedeutung der Innovationspolitik für die IT- und Telekommunikations-branche unterstrichen und weitere konkrete politische Maßnahmen gefordert. Dazu gehört vor allem eine steuerliche Forschungsförderung, die nach Ansicht des BITKOM zusätzliche Investitionen in Forschung und Entwicklung ermöglichen würde. „ITK-Unternehmen investieren schon heute weit überdurchschnittlich in Forschung und Entwicklung. Weitere Zukunftsinvestitionen der Unternehmen ließen sich mit einfachen Mitteln anreizen. Eine steuerliche Forschungsförderung, wie sie in vielen anderen Ländern bereits gängige Praxis ist, ist unbürokratisch und würde vor allem dem Mittelstand zugute kommen“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.  

Grundsätzlich solle die Forschungsförderung mehr auf thematische Schwerpunkte setzen und diese in Leuchtturmprojekten zusammenfassen. Cluster- und Projektförderung müsse sich dabei auf Industrie 4.0, Smart Services, Intelligente Netze, Sicherheit, Big Data und weitere strategische Technologiefelder konzentrieren. Rohleder: „Deutschlands Innovationspolitik fällt im internationalen Vergleich zur wagniskapitalge-triebenen Innovationspolitik der USA und zu den asiatischen industriepoli-tischen Wachstumsprogrammen zurück. Deutschland muss zu einer Innovationspolitik finden, die klare eigene Akzente setzt.“  

Für den BITKOM ist insbesondere auch die Förderung von Start-ups praktische Innovationspolitik. Aus diesem Grund sollten die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen so angepasst werden, dass für Investoren aus dem In- und Ausland Deutschland zur ersten Adresse für Wagniskapital wird. Unter anderem sollten Wagniskapitalfonds als ver-mögensverwaltend im Sinne des Steuerrechts gelten und private Investo-ren sowie Business Angels sollten Verluste aus Start-up-Beteiligungen bei der Einkommensteuer geltend machen können.  

Meldung gespeichert unter: BITKOM

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