BITKOM zu Geodatendiensten

Freitag, 10. Juni 2011 09:00
BITKOM

Vorabwiderspruch für deutsche Mittelständler kaum umsetzbar

Scheer: „Datenschützer erweisen Verbrauchern einen Bärendienst“  

Berlin, 9. Juni 2011 Microsoft bietet Verbrauchern ab sofort ein Vorabwiderspruchsrecht bei seinem Geodatendienst Bing. Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Hightech-Verbands BITKOM, äußert sich zu der Thematik wie folgt:  

„Wir haben Verständnis dafür, dass Microsoft nunmehr auf Druck von Datenschützern und Politikern auf freiwilliger Basis eine Vorabwiderspruchsmöglichkeit bei seinem Geodatendienst Bing anbietet.  

Große, international aufgestellte Unternehmen sind durchaus in der Lage, einen Vorabwiderspruch für Panoramadienste im Internet einzurichten, wie nach Google nun auch Microsoft zeigt. Mittelständische deutsche Anbieter können den enormen Aufwand, der sich mit einem Vorabwiderspruch verbindet, faktisch aber nicht stemmen. Diese mit Nachdruck von Datenschützern und Politikern vorgetragene Forderung führt dazu, dass innovative Mittelständler aus Deutschland kaum noch entsprechende Angebote in den Markt bringen können. Denn die Bearbeitung von Vorabwidersprüchen in größerer Zahl ist ausgesprochen aufwändig und damit für kleinere Unternehmen einfach nicht zu bewältigen. Es müssen die über verschiedene Medien (Post, Fax, Email) eingehenden Widersprüche teils sehr umständlich von Hand bearbeitet werden. Oft sind Rückfragen notwendig. Außerdem sind neben der Adresse viele weitere detaillierte Angaben notwendig, um ein Haus vorab auf dem Bildmaterial eindeutig identifizieren zu können. Die postalische Adresse kann nicht ohne weiteres der Geo-Koordinate zugeordnet werden.

Meldung gespeichert unter: BITKOM

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