BITKOM vergibt Innovationspreis Embedded Systems 2011

Donnerstag, 24. November 2011 18:02
BITKOM

Berlin, 24. November 2011 Die Gewinner des Innovationspreises Embedded Systems des Hightech-Verbands BITKOM kommen aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand das Zukunftsthema der so genannten „Embedded Systems“. Ausgezeichnet wurden Projekte aus den Bereichen „Unterstützung älterer Menschen“, „Energiemanagement“, „Gebäudeautomatisierung“ und „Sicherheit und Unfallverhütung in der Fahrzeugtechnik“. Die Preise sind heute in Berlin im Rahmen des Embedded Systems Symposiums des BITKOM verliehen worden. Eine unabhängige Jury hatte die Gewinner ermittelt. „Mit dem ausgelobten Innovationspreis zeichnet BITKOM herausragende Lösungen im Bereich der Embedded Systems aus. Damit wollen wir zeigen, welche bedeutende Rolle diese Technologie bei der Bewältigung von technischen und gesellschaftlichen Aufgaben spielt. Es ist an der Zeit zu erkennen, welch enorme strategische Bedeutung Embedded Systems für die Industrie in Deutschland haben, die Wachstumsbedingungen für die Unternehmen in diesem Segment zu verbessern und dadurch diesem Industriezweig zu erheblicher eigenständiger Wirtschaftskraft zu verhelfen“, sagte BITKOM-Hauptvorstand Dr. Helmut Gassel.

Den ersten Preis erhielt die scemtec automation GmbH, ein junges Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, dass 2011 mit „LOC.SENS“ ein Notrufsystem für ältere Menschen im häuslichen Umfeld auf den Markt brachte. Der zweite Platz ging an ein Gemeinschaftsprojekt der Intel GmbH und der Technagon GmbH für eine intelligente Ladestation für Elektrofahrzeuge. Dieses „Public 46“ genannte System stellt zusätzliche Displayfunktionen für Informations- und Werbemaßnahmen bereit. Dritter wurde die MSR-Office GmbH mit einem Produkt zur sicheren und ressourcenschonenden Gebäudeautomation „Joonior“. Ebenfalls geehrt wurden die Infineon GmbH für ihren neuen Sicherheitschip „Integrity Guard“ sowie die Kontron AG für ein optisches System zur Fahrspurerkennung im Fahrzeug.  

Über 98 Prozent aller Chips werden in eingebettete Systeme eingebaut. Es sind meist nicht standardisierte Computer, die besonderen Anforderungen genügen müssen und von außen unsichtbar in Geräte, Maschinen, Anlagen oder Autos integriert werden. IDC schätzt, dass durchschnittlich 25 Prozent der Kosten und 80 Prozent der Produktinnovationen eines Autos auf Embedded Systems zurückzuführen sind. In ihrer neusten Studie nimmt IDC für 2020 an, dass Städten von einer Million Einwohnern über 600.000 intelligente Zähler, 45.000 elektrische Autos, 70.000 von der Ferne überwachte Patienten, 4.000 intelligente Geschäfte und 3.200 intelligente Banken verfügen werden. Eingebettete Systeme sind branchenübergreifend die Grundlage für viele Innovationen und Alleinstellungsmerkmale der deutschen Investitionsgüterindustrie, etwa im Maschinenbau oder der Automobilherstellung. „Embedded Systems sind die technischen Wegbereiter zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie des Klimawandels, der alternden Gesellschaft und der intelligenten Organisation unseres Zusammenlebens in Städten und Gemeinden“, sagte Gassel.

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