BITKOM und LKA NRW schließen Kooperationsvereinbarung

Dienstag, 8. November 2011 17:54
BITKOM

Berlin, 8. November 2011

Der Hightech-Verband BITKOM und das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) schlossen gestern (07.11.) eine Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Sicherheit bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie sowie zur präventiven und repressiven Bekämpfung der Computerkriminalität.

Die Kooperationsurkunde unterzeichneten das Mitglied des BITKOM-Präsidiums, Oliver Tuszik (Vorstandsvorsitzender der Computacenter AG & Co. oHG), und der Direktor des Landeskriminalamtes Düsseldorf, Wolfgang Gatzke, gestern in Düsseldorf.

Bereits im Juli 2011 tauschten Experten aus Sicherheitsbehörden und Wirtschaft in einem gemeinsam von BITKOM und LKA NRW veranstalteten Workshop Erfahrungen zu aktuellen Phänomenen der Computerkriminalität und mit neuen Technologien verbundenen Missbrauchsgefahren aus, erörterten Präventionsansätze und diskutierten Möglichkeiten einer strukturierten Zusammenarbeit. Deutlich wurde: Die zunehmende Professionalisierung und Internationalisierung der Computerkriminalität und die daraus entstehenden Gefahren für Bürger und Märkte stellen Wirtschaftsunternehmen und Ermittlungsbehörden gleichermaßen vor neue Herausforderungen.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit ist daher gefragt. Nach weiterer Abstimmung stellten Oliver Tuszik und Wolfgang Gatzke bei der Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung fest: „Die Förderung der Sicherheit bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie sowie eine erfolgreiche Bekämpfung der Computerkriminalität sind gemeinsames Anliegen des BITKOM und des LKA NRW. Wir streben daher eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Sinne einer Sicherheitskooperation zwischen privaten und staatlichen Institutionen an. Dazu bietet die Kooperationsvereinbarung einen tragfähigen Rahmen.“

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, in Wirtschaft und Sicherheitsbehörden den Informationsaustausch und Wissenstransfer über technologische Entwicklungen und aktuelle Kriminalitätsphänomene nachhaltig zu fördern, Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen sowie frühzeitig neuen Erscheinungsformen von Cybercrime zu begegnen. Dazu werden für Mitglieder des BITKOM und Polizeibehörden des Landes NRW neben gemeinsamen Veranstaltungen auch gegenseitige Hospitationen angeboten und in konkreten Einzelfällen Experten vermittelt.

„Die Zusammenarbeit mit dem BITKOM unterstreicht die Neuausrichtung der NRW- Polizei im Kampf gegen Internetkriminalität“, so LKA-Direktor Wolfgang Gatzke. Mit dem Cybercrime-Kompetenzzentrum im LKA NRW steht für Unternehmen und Behörden eine zentrale Ansprechstelle der Polizei zur Verfügung. Zum Cybercrime-Kompetenzzentrum gehören Ermittlungskommissionen für herausragende Verfahren, die Zentrale Internetrecherche, die Auswertestelle für Kinderpornografie sowie weitere Experten für Computerforensik, Telekommunikationsüberwachung, Auswertung, Analyse und Prävention.

Frauen nutzen die Möglichkeiten von Online-Banking besonders intensiv. 56 Prozent der weiblichen Internetnutzer haben bereits Finanzgeschäfte online durchgeführt, gegenüber 50 Prozent der männlichen. Lediglich die über 65-Jährigen sind zurückhaltend, wenn es um Finanztransaktionen im Web geht. Während bei den 50- bis 64-Jährigen fast jeder Zweite (44 Prozent) Erfahrungen mit Online-Finanztransaktionen hat, sind es bei den Älteren nur noch 21 Prozent.

Das Potenzial für weiteres Wachstum ist da. Zwar sagen 56 Prozent derjenigen, die noch keine derartigen Transaktionen vorgenommen haben, sie hätten schlichtweg keinen Bedarf. Jeder zweite aber wird durch Angst vor mangelndem Datenschutz (51 Prozent) und wegen Sicherheitsbedenken (46 Prozent) davon abgehalten. Nur jeder zehnte sagt dagegen, das Ganze sei ihm zu kompliziert.

Zur Methodik: Das Meinungsforschungsinstitut Aris hat im Auftrag des BITKOM 1.002 Personen ab 18 Jahren befragt, darunter 702 Internetnutzer. Die Umfrage ist repräsentativ.

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