Bechtle setzt auf Sicherheit in der Cloud

Managed Cloud Services

Mittwoch, 24. September 2014 14:28
Bechtle Unternehmenslogo

(IT-Times) - Deutschlands führendes IT-Systemhaus Bechtle kann auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2014 zurückblicken, nachdem das Unternehmen bereits in 2013 stärker als der Gesamtmarkt gewachsen ist. Dies spiegelt sich auch im Bechtle-Aktienkurs wider, der sich in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt hat.

Auch für die kommenden Jahre stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. In seiner Vision 2020 hat sich Bechtle ehrgeizige Ziele gesetzt. Der Gesamtumsatz der Gruppe soll bis 2020 auf 5,0 Mrd. Euro klettern, zudem will das IT-Systemhaus dann rund 10.000 Mitarbeiter beschäftigen. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 setzte Bechtle mit 6.200 Mitarbeitern 2,27 Mrd. Euro um.

Wachstum außerhalb Europas durch neue Märkte
Zudem will Bechtle nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa zum größten IT-E-Commerce-Anbieter avancieren und dabei seine Internationalisierung auch außerhalb Europas weiter vorantreiben.

Die Chancen, dass Bechtle (WKN: 515870) seine Ziele erreichen kann stehen gut, denn neue Entwicklungen in der Branche (Cloud und Mobile Computing, Big Data, Industrie 4.0) zwingen Unternehmen in den nächsten Jahren zu weiteren Investitionen. Hiervon kann Bechtle bereits heute profitieren.

Durch die steigende Nachfrage nach Cloud-Services in Deutschland nimmt auch die Nachfrage nach sogenannten Managed Cloud Services weiter. In diesem Rahmen stellen IT-Firmen ihren Kunden maßgeschneiderte Cloud-Services zur Verfügung. Abgerechnet wird, was genutzt wird.

Wettbewerbsvorteil Sicherheit
Auch Bechtle ist in diesem Segment vertreten, der Bereich IT-Systemhaus und Managed Services konnte im jüngsten Quartal seinen Umsatz um mehr als 13 Prozent auf knapp 389 Mio. Euro erhöhen. Um sich von Wettbewerbern abzugrenzen setzt Bechtle bei seinem Bechtle Secure Cloudshare (BSC) Service vor allem auf Sicherheit. Viele Firmen und staatliche Einrichtungen haben nach wie vor große Bedenken, was sich die Sicherheit ihrer Daten in der Cloud angeht.

Zwar werden auch bei anderen Anbietern Daten verschlüsselt via HTTPS übertragen, jedoch landen die Daten oft unverschlüsselt in der Datenwolke. Dies will Bechtle mit seiner Bechtle Secure Cloudshare und seiner Triple-Crypt-Technik verhindern. Dadurch soll eine dreifache Verschlüsselung direkt am Endgerät des Anwenders erreicht werden. Zudem sorgt eine Zwei-Faktor-Authentisierung für eine eindeutige Identifizierung - und noch mehr Sicherheit.

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Sicherheit auch für Anleger
Auch in der Cloud setzt Bechtle damit auf Sicherheit und Verlässlichkeit. Ein Credo, welches das IT-Haus auch seinen Anlegern zu vermitteln versucht. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 zahlt Bechtle jedes Jahr mit Verlässlichkeit eine Dividende, die noch nie gekürzt, dafür in regelmäßigen Abständen aber erhöht wurde - genau dies können Anleger auch in Zukunft von Bechtle erwarten.

Kurzportrait

Die im Jahre 1983 gegründete und in Neckarsulm ansässige Bechtle AG sieht sich als ein führendes IT-Dienstleistungsunternehmen und -Systemhaus in Deutschland. Das Unternehmen betreut sowohl Firmenkunden und öffentliche Einrichtungen mit IT-Services. Bechtle kombiniert sein Geschäft mit dem Direktvertrieb von IT-Produkten. Dabei bietet das Unternehmen sowohl Hardware- als auch Softwareprodukte über das Web an. Insgesamt operiert Bechtle als zwei wesentlichen Geschäftsbereichen heraus: T-Systemhaus & Managed Services sowie IT-e-Commerce.

Die Angebotspalette der Gesellschaft umfasst dabei sowohl IT-Projektplanung und dessen Umsetzung, sowie Beratung, bis hin zur Systemintegration und Wartung der Systeme. Daneben bietet das Unternehmen auch ein umfangreiches Schulungsprogramm an. Im Systemhausbereich ist das Unternehmen mit rund 65 Standorten in der DACH-Region aktiv. Über seine etwa 13 Competence Center bietet Bechtle Unterstützung bei komplexen Themen wie CAD, Security, Speicherlösungen und Virtualisierung an.

Im Handelsgeschäft ist das Unternehmen mit der Plattform Bechtle direkt am Mark vertreten. Insgesamt werden über die gleichnamige Internetseite und über einen Katalog mehr als 58.000 IT-Produkte angeboten. Im IT-Systemhausgeschäft erzielt Bechtle die Mehrheit des Konzernumsatzes.

Im Jahr 2005 übernahm Bechtle zum Beispiel das Deskside Support Service-Geschäft von IBM. Anfang 2007 blieb Bechtle weiter auf Einkaufstour und übernahm das Essener Systemhaus ITZ I.T. Mit der Schweizer Comsoft direct und der Coma Services folgten weitere Zukäufe. Im Frühjahr 2007 übernahm Bechtle die niederländische buyitdirect.com und verstärkte sich damit im E-Commerce-Markt.

Mitte 2008 übernahm Bechtle das Wiener Systemhaus Madras Computer sowie die Tochter PSB AG vollständig. Gleichzeitig wurde eine neue Niederlassung in Irland eröffnet. Nach der Übernahme von Wrede Systemhaus GmbH (heute Bechtle GmbH), schluckte Bechtle im Frühjahr 2010 das Systemhaus iits. In 2010 kaufte Bechtle unter anderem die HTH Consulting in St. Pölten und den CAD-Softwarehersteller Solidpro. Anfang 2011 wurde die redIT-Niederlassung in St. Gallen aufgekauft, Mitte 2011 übernahm Bechtle den Hamburger IT- und Microsoft-Spezialisten HanseVision.

Zuletzt beschäftigte Bechtle mehr als 6.000 Mitarbeiter, wobei die Gesellschaft im europäischen Raum in 14 verschiedenen Ländern aktiv ist und über 75.000 überwiegend mittelständische Kunden betreut. Die Familie des Firmengründers Gerhard Schick ist mit 35 Prozent an Bechtle beteiligt.

Meldung gespeichert unter: Cloud Computing

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