Axel Springer: Sorge um Türkei-Beteiligung Dogan Yayin hält an

Donnerstag, 12. November 2009 12:47
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BERLIN (IT-Times) - Die Axel Springer AG (WKN: 550135) hatte zuletzt wenig Freude an der Beteiligung an dem türkischen Medienunternehmen Dogan Yayin. Grund sind Forderungen der türkischen Steuerbehörden.

Springer ist offiziell an Dogan Yayin mit zehn Prozent beteiligt, weitere Anteile von 20 Prozent werden am TV-Geschäft der Verlagsgruppe gehalten. Bis 2007 hielt Springer 25 Prozent der TV-Anteile, diese sollten nun auf 20 Prozent reduziert werden, im Gegenzug würde Springer mit zehn Prozent bei der Muttergesellschaft Dogan Yayin einsteigen. Entsprechende Verträge sind bereits unterschrieben, der Tausch der Anteile steht aber noch aus.

Die nun bekannt gewordenen Bußgeldforderungen gehen auf eine schon länger andauernde Untersuchung der türkischen Finanzbehörden zurück. Diese werfen Dogan vor, in den Jahren 2005 bis 2007 nicht alle Transaktionen zwischen verschiedenen Unternehmensteilen ordentlich versteuert zu haben. Die Unternehmensgruppe distanzierte sich Anfang September dieses Jahres von den Vorwürfen und legte Einspruch gegen das verhängte Bußgeld von rund zwei Mrd. Euro ein. Der Schlichtungstermin ist auf den 24. November angesetzt. Bis dahin will Springer auch den Tausch der Anteile aussetzen.

Meldung gespeichert unter: Axel Springer

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