Axel Springer sieht Ende der Werbekrise und bestätigt Prognoseerhöhung

Dienstag, 11. Mai 2010 09:56
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BERLIN (IT-Times) - Die Axel Springer AG (WKN: 550135) legte heute die endgültigen Zahlen des ersten Quartals 2010 vor. Dabei kam dem Unternehmen auch eine Erholung des Werbemarktes zu Gute.

Der Umsatz des ersten Quartals 2010 lag mit 663,7 Mio. Euro um sieben Prozent über dem Vorjahreswert von 620 Mio. Euro. Es wurde ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 119,2 Mio. Euro verbucht, der Vorjahreswert lag mit 80,3 Mio. Euro um 48,4 Prozent darunter. Die EBITDA-Marge verbesserte sich indessen von 13 auf 18 Prozent. Axel Springer erwirtschaftete einen Quartalsüberschuss von 62,3 Mio. Euro, im ersten Quartal 2009 hatte man 213 Mio. Euro ausgewiesen. Allerdings wies das Unternehmen darauf hin, dass seinerzeit „signifikante Einmaleffekte“ wirksam geworden wären. Diese entstanden durch die Veräußerung von Regionalzeitungsbeteiligungen und führten zu einem positiven Sondereffekt von 201,9 Mio. Euro. Entsprechend blieb auch das aktuelle Ergebnis je Aktie mit 2,03 Euro unter dem Vorjahreswert von 7,09 Euro.

Axel Springer erzielte im ersten Quartal 2010 einen Vertriebserlös von 278,3 Mio. Euro nach 289 Mio. Euro in 2009. Dabei wies das Unternehmen erneut auf Sondereffekte durch Portfoliobereinigungen hin. Die Gesamtwerbeerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um 12,3 Prozent auf 299 Mio. Euro gesteigert werden. Im Segment Zeitungen National wurden ein Umsatz von 289,4 Mio. Euro (Vorjahr: 292,4 Mio. Euro) erzielt. Bei deutschen Zeitschriften musste Axel Springer aufgrund einer Portfolio-Bereinigung einen Umsatzrückgang von 126,9 Mio. Euro auf 119,2 Mio. Euro hinnehmen. Die Sparte Print International trug 71,6 Mio. Euro zum Gesamtumsatz bei und blieb damit auf dem Niveau des Vorjahreswertes von 72,4 Mio. Euro. Das Segment Digitale Medien hatte im ersten Quartal 2010 einen Umsatzbeitrag von 160 Mio. Euro (Vorjahr: 104,7 Mio. Euro).

Meldung gespeichert unter: Axel Springer

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