Axel Springer gegen Google - Kampf um digitale Zukunft

Digitale Medien

Donnerstag, 6. Dezember 2012 09:51
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BERLIN (IT-Times) - Die Debatte rund um das Leistungsschutzrecht bei Onlinemedien gewinnt an Fahrt. Der Vorstandschef des Springerverlags Mathias Döpfner attackierte in diesem Zusammenhang die Internet-Suchmaschine Google.

"Wir glauben dem Google-Slogan "Don't be evil" (Sei nicht böse) und denken, die netten Jungs mit dem bunten Logo meinen es doch nur gut", wetterte Döpfner in einem Interview mit der „Zeit“. Google verfolge in Wahrheit jedoch eigene wirtschaftliche Interessen und wolle sein Geschäftsmodell optimieren. Die sei so, „als würde eine Hehlerbande bei Amnesty International eine Menschenrechtspetition zur Verteidigung der freien Bürgerrechte beim Ladendiebstahl einreichen.“ Gleichzeitig erläuterte Döpfner die eigenen Bezahlstrategien für die Zeitungen „Bild“ und „die Welt“. Für letztere plane man „eine Art kostenloses Probelesen, bei dem man sich nach einer bestimmten Anzahl von Klicks entscheiden muss, ob man das Produkt abonnieren möchte“. Bei der Bild hingegen wolle man „ein Modell finden, das der Tatsache gerecht wird, dass sie keine Abonnement-, sondern eine Einzelverkaufszeitung ist“.

Meldung gespeichert unter: Axel Springer

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