Automobilkabel-Hersteller treten für Reduzierung des Prüfaufwands ein

Dienstag, 8. Juni 2010 08:13
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Frankfurt am Main, 7. Juni 2010 – Die im ZVEI-Fachverband Kabel und isolierte Drähte organisierten Automobilkabel-Hersteller forderten heute auf ihrer Jahrestagung in Köln eine einheitliche und harmonisierte Handhabung von ‚Customer Specific Requirements‘ (CSR). Diese kundenspezifischen Forderungen der Automobilhersteller hätten immer aufwändigere Zertifizierungen zur Folge, die für die Zulieferer einen hohen zeitlichen Aufwand bedeuten. „Die damit verbundenen Kosten, aber auch die Bindung von Ressourcen führen oftmals zu keiner Verbesserung der Qualität. Die große Zahl an kundenspezifischen Anforderungen, zusätzlich zum allgemein anerkannten Qualitäts­management-Standard ISO TS 16949, unterhöhlen den eigentlichen Wert eben dieser ISO TS“, beklagt Dr. Klaus Probst, Vorsitzender des Vorstandes der Leoni AG und Vorstandsmitglied im Fachverband Kabel.

Diese Schwächen kritisiert ein ZVEI-Positionspapier zu CSR, das heute von den neun wichtigsten deutschen Herstellern in der Automobilkabel-Branche unterschrieben wurde. Das Papier hat der ZVEI - Zentralver­band Elektrotechnik- und Elektronikindustrie bereits 2008 vorgelegt. Es wird seitdem von 30 namhaften deutschen Automobil­zulieferern, von First Tier Supplier über EMS Provider bis hin zu Komponenten­herstellern, unterstützt.

Meldung gespeichert unter: ZVEI

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