Ausstieg von Sony aus Joint Venture verändert Lieferbeziehungen

Montag, 2. Januar 2012 11:51
Sony

TOKIO (IT-Times) - Der Ausstieg der Sony Corp. aus dem gemeinsamen Joint Venture mit Samsung Electronics könnte weitreichendere Folgen haben als gedacht. In der Branche wird bereits über mögliche neue Lieferbeziehungen beider Unternehmen spekuliert.

Sony hatte Ende des letzten Jahres 2011 bekannt gegeben, dass das Unternehmen das seit 2004 bestehende Joint Venture S-LCD Corp verlässt. Sony hatte seinen Anteil von 50 Prozent an den südkoreanischen Konzern Samsung verkauft, der daraufhin alleiniger Eigentümer von S-LCD wurde. Dabei betrug der Kaufpreis für die Aktien von Sony 1,08 Billionen Won oder etwa 719,5 Mio. Euro. Grund für den Ausstieg sei vor allem der stark gesunkene Preis für LCD TVs und das stark verlangsamte Marktwachstum. Außerdem könne Sony nun die Menge der Panel-Beschaffung für Samsung verringern und sich mehr auf taiwanesische Zulieferer verlassen. Samsung Electronics könnte seinerseits wiederum eine von den S-LCD Produktionslinien nach Suzhou in China verlagern, wie der Branchendienst DigiTimes bekannt gab.

Meldung gespeichert unter: Sony

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