Augusta Technologie AG: Umsatzanstieg und Neustrukturierung

Mittwoch, 21. März 2007 00:00

FRANKFURT AM MAIN - Die Augusta Technologie AG (WKN: A0D661<ABE1.FSE>) vermeldete am heutigen Mittwoch die vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal sowie für das Geschäftsjahr 2006. Zudem gab das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung bekannt.

Nach Analyse des bestehenden Beteiligungsportfolios mit Blick auf langfristig zu erwartende Wachstums- und Renditepotenziale werde sich Augusta nach dem im Februar 2007 erfolgten Verkauf der DLoG Manufacturing Solutions von weiteren nicht strategischen Tochtergesellschaften im Geschäftsfeld IT-Systems trennen. Dabei handele es sich um die Lauer-Gruppe und die Keil-Gruppe. Augusta werde sich zukünftig auf die Marktsegmente Sensorik und Automatisierung (Sensors und Controls) konzentrieren. Damit verbunden seien strategische Zukäufe von Unternehmen (Buy-and-Build-Strategie) und der mittelfristige Wandel zu einer fokussierten Industrieholding, um in den neu definierten Geschäftsfeldern ein Wachstum nachhaltig über Branchendurchschnitt zu erreichen. Ab dem ersten Quartal 2007 erfolgt die Konzernberichterstattung bereits in den neuen Segmenten Sensors und Controls.

Auf Basis vorläufiger Zahlen erwirtschaftete die Augusta Technologie AG im Geschäftsjahr 2006 einen Konzernumsatz von 132,9 Mio. Euro (2005: 121,5 Mio. Euro). Das Segmentergebnis (kumuliertes Vorsteuerergebnis der einzelnen Tochtergesellschaften vor Holdingkosten) belief sich in Summe auf 16 Mio. Euro. In diesen Zahlen sind auch die zum Verkauf bestimmten Unternehmen enthalten. Der Ergebnisrückgang sei auf erhöhte Abschreibungen im Geschäftsfeld Automatisierung von Logistiklösungen/Fahrzeugterminals zurückzuführen, die einmalig im Geschäftsjahr 2006 vorgenommen wurden. Insgesamt konnte damit die Augusta Technologie AG die kommunizierten Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2006 erreichen. Der Jahresüberschuss des Konzerns, beeinflusst durch den Verkauf der ND SatCom AG, betrug 24,6 Mio. Euro, eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr als noch ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 2,6 Mio. Euro ausgewiesen werden musste.

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