Asustek: Intel liefert nicht, Eee-PC schwächelt

Donnerstag, 10. Juli 2008 12:06
Asustek Computer

TAIPEI - Der taiwanesische Computerhersteller Asustek Computer Inc. (WKN: A0NAKS) hat die Verkaufszahlen seines Eee PCs für die erste Jahreshälfte bekannt gegeben. Mit 1,7 Millionen Mini-Notebooks blieb die Eee-Reihe unter den angepeilten zwei Millionen Auslieferungen. Trotzdem zeigt sich Asustek optimistisch und hält am Ziel von fünf Millionen verkauften Eee-PCs für das Geschäftsjahr 2008 fest. Als mögliche Ursache für das verhaltene Abschneiden der Eee-Reihe gelten Lieferschwierigkeiten bei Intels Atom-Prozessoren.

Wettbewerber Acer, der mit dem Aspire One ebenfalls ein Netbook im Produktsortiment hält, will sich durch die Nachricht nicht verunsichern lassen. Nach der Linux-Version will Acer sein Netbook auch mit Windows XP ausliefern. 15.000 Auslieferungen am Tag seien möglich, so Scott Lin, Präsident von Acer Taiwan. Damit könnten fünf bis sieben Millionen Units in der zweiten Jahreshälfte erreicht werden. Lin erklärte, Intel habe ein fixes Kontingent an Atom-Prozessoren zugesichert. Schließlich sei es Acer gewesen, der Intel zu einer beschleunigten Entwicklung der Prozessoren bewegt habe.

Der Acer-Präsident geht langfristig von einem Anteil von zehn bis 15 Prozent der abgespeckten Netbooks am gesamten Notebook-Marktsegment aus. Marktforschern zufolge ist schon im Jahr 2009 mit einem Gesamtvolumen von zwölf bis 15 Millionen Units im Netbook-Bereich zu rechnen. Jerry Shen, Präsident von Asustek, korrigierte solche Schätzungen nach unten. Angesichts der Lieferengpässe bei Intels Atom-Prozessoren seien zehn Millionen Units in 2009 realistisch. Gestern hatte Asustek eine Preissenkung im Bereich Netbooks angekündigt und damit auf den wachsenden Preisdruck im Segment reagiert. (hhv/vue/rem)

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