App Store: Kleine Programme für das iPhone 3G

Freitag, 25. Juli 2008 15:49
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Seit gut drei Wochen ist das iPhone 3G aus dem Hause Apple (Nasdaq: AAPL, WKN: 865985) nun im Handel. Und in Europa gibt es bereits Engpässe bei der Lieferung. Das hat auch Apple schon zu Beginn dieser Woche bestätigt. Apple will nunmehr so schnell als möglich für Nachschub sorgen, heißt es. Von den zunächst in Deutschland vorgesehenen 40.000 neuen iPhones sollen nur 20.000 Geräte von Apple geliefert worden sein. Der Exklusiv-Vermarkter des iPhone in Deutschland, T-Mobile, hat derzeit das Nachsehen und muss interessierte Kunden vertrösten. Schon am ersten Verkaufstag mussten interessierte Käufer ohne das iPhone abrücken, nachdem es zu Aktivierungsproblemen gekommen war, nachdem zu viele Nutzer gleichzeitig auf den Online-Dienst zugegriffen hatten. Erst ab Oktober dieses Jahres soll es in Deutschland wieder neue Geräte geben.

App Store macht das iPhone 3G zum mobilen Tausendsassa

Neben den vergleichbar günstigen Tarifen ist eine der entscheidenden Neuerungen beim iPhone 3G gegenüber seinem Vorgängermodell der App Store. Das ist der Marktplatz, über den sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Applikationen auf das iPhone geladen werden können. Die Applikationen stammen von Fremdentwicklern. Einzige Anforderung: Sie müssen sie über den App Store vertreiben. Bei Öffnung des App Stores waren rund 500 Applikationen verfügbar. Mittlerweile sind es bereits rund 800, davon ist etwa ein Viertel kostenlos. Die übrigen sind gegen Gebühr erhältlich - zum Teil zum symbolischen Preis von weniger als einem US-Dollar, teilweise jedoch mit monatlichen Gebühren, die nach dem Download anfallen.

Download via iTunes

Applikationen im App Store können dabei einfach über das Gerät selbst oder über den iTunes-Store heruntergeladen werden. Damit werden diese kleinen Anwendungen wohl erst massentauglich, denn Downloads und Installation sollen möglichst einfach gehandhabt werden können. Wer den App Store nutzen möchte kann das direkt über das Programm iTunes, mit dem ja schon seit langem Musik verwaltet, abgespielt und online gekauft werden kann. Hat ein Nutzer die aktuelle iTunes-Version (7.7) installiert, kann er den App Store direkt von der Startseite des iTunes Store aus anwählen und direkt in den Angeboten stöbern. Gekauft wird, wie man auch auf die Musikangebote des iTunes Store zugreift.

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Und die Applikationen, die schon in den ersten Tagen seit Veröffentlichung millionenfach herunter geladen wurden, sind vielfältig: Social Networking wird so noch mobiler: Applikationen für Twitter, Facebook, die Foto-Community Flickr und das Blogger-Tool Facebook, bei dem deutsche Blogger derzeit allerdings noch die Umlaute vermissen, gibt es bereits reihenweise. Tageszeitungen bereiten ihre News, Stories und Fotos explizit für das iPhone auf und machen sie durch eine Applikation immer aktuell lesbar. Derzeit geht schon der Gedanke durch das Netz, ob das nicht auch eine Chance für lokale Redaktionen sein könnte. Der Branchendienst Bloomberg hat bereits eine Applikation zum aktuellen Abrufen von Börsenkursen entwickelt und natürlich dürfen auch Wetter-Applikationen nicht fehlen. Durch Anwendungen wird das iPhone damit zu einem wirklichen täglichen Begleiter, zum Telefon, zur Kamera, zum Navigationsgerät, zur Kontaktbörse, Spielkonsole, Informationsdienst, Kommunikationszentrale, Notiz- und Malbuch, Social Networker bis hin zum Tamagotchi.

Das iPhone als Fernbedienung und andere nützliche Anwendungen

Meldung gespeichert unter: Apple

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