AOL-Zugangsgeschäft: KPN tritt auf den Plan

Freitag, 4. August 2006 00:00

DÜSSELDORF - So eine Gelegenheit wird es in der nächsten Zeit wohl nicht mehr geben. Die Time Warner-Tochtergesellschaft AOL stößt ihr Internetzugangsgeschäft in Frankreich, Deutschland und Großbritannien ab. Hierzulande sind die Bieter eigentlich bekannt. Laut Manager Magazin hat sich der niederländische Telekommunikationskonzern KPN (WKN: 890963<KPN.FSE>) überraschenderweise zu dem Quartett aus United Internet, Telecom Italia/Hansenet, Freenet und Versatel gesellt. Den Niederländern dürfte es dabei vor allem um eine neue Perspektive für die Mobilfunk-Tochtergesellschaft E-Plus gehen.

Im Gegensatz zu den drei anderen deutsche Mobilfunknetzbetreibern hat E-Plus einen strategischen Nachteil: Es besteht keine Verbindung zu einem Anbieter von Internetzugängen. Dies wird aber zukünftig immer stärker gefordert sein. T-Mobile, Vodafone mit Arcor und O2 mit Telefonica planen oder bieten bereits entsprechend kombinierte Pakete an. Hier könnte E-Plus mit der Übernahme von AOL Deutschland nachziehen. Michael Krammer, neuer Chef der deutschen Nummer drei, kündigte bereits letzte Woche an, die Kernmarke E-Plus stärken zu wollen. In diesem Zusammenhang werde auch ein neuer Tarif namens Clever-One starten, der Mobilfunk und Festnetz miteinander kombiniert. Die Wettbewerber verfügen bereits über entsprechende Angebote.

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