Anschubfinanzierung für Solarstrom breit akzeptiert

Mittwoch, 13. Oktober 2010 12:49
BSW-Solar

TNS Emnid: Drei von vier Deutschen würden mehr für Photovoltaik-Förderung zahlen

Berlin, 13. Oktober 2010 - Über den weiteren Ausbau der Solarstrom-Erzeugung besteht in Deutschland ein gesellschaftsübergreifender Konsens: 75 Prozent der Deutschen ist dazu bereit, stärker als bisher in die Förderung der Solarenergie zu investieren und bis zu 2 Cent pro Kilowattstunde für den Ausbau der Solarstromerzeugung zu zahlen. Das ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten repräsentativen Studie, die das Marktforschungsunternehmen TNS Emnid im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft erstellt hat. „Die weit überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland schätzt Solarstrom als zukunftsweisende Art der Energieerzeugung und ist von der Notwendigkeit der Anschubfinanzierung überzeugt – unabhängig von Alter, Bildungsstand oder auch der Region, in der sie leben“, sagte Günther Cramer, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft in Berlin.

Die Investitionen der vergangenen Jahre in Photovoltaik-Anlagen zahlen sich bereits aus. So sind die Preise für Solarstrom-Anlagen von 2006 bis heute um mehr als 40 Prozent gesunken. Hält die Entwicklung bei den Preisen weiter an, wird der selbst erzeugte Photovoltaik-Strom schon kurzfristig mit normalen Haushaltsstromtarifen konkurrieren können. Außerdem wird der konventionelle Kraftwerkspark durch Erneuerbare Energien wie Solarstrom nach und nach vom Netz genommen werden können. Alleine der Strom der im Jahr 2010 angeschlossenen Photovoltaik-Anlagen ersetzt rechnerisch die Jahresproduktion eines Atom- oder Braunkohlekraftwerks. Cramer: „Um eine regenerative, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung zu erreichen, benötigen wir einen Energiemix, in dem Solarenergie eine zentrale Rolle spielt. Die Photovoltaik leistet zudem einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, verfügt über unbegrenzte Ressourcen und macht uns unabhängig von anderen Ländern.“

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