AMSL: Rote Zahlen und wenig Hoffnung auf Besserung

Mittwoch, 15. April 2009 16:10
ASML Holding Unternehmenslogo

VELDHOVEN - Die ASML Holding N.V. (WKN: A0M190) veröffentlichte heute die Ergebnisse für das erste Quartal. Der Hersteller von Lithographie-Lösungen für die Halbleiterindustrie musste allerdings einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. 

Im ersten Quartal 2009 erzielte ASML einen Umsatz von 183,6 Mio. Euro, der damit unter dem Vorjahreswert von 919,2 Mio. Euro lag. 101,1 Mio. Euro des Umsatzes wurden 2009 im Bereich Systems erwirtschaftet (Vorjahr: 819,9 Mio. Euro). Weitere 82,2 Mio. Euro des Umsatzes entfielen auf das Segment Services, in 2008 wurden hier 99,2 Mio. Euro umgesetzt. ASML wies ein operatives Ergebnis von minus 146,9 Mio. Euro aus, 2008 lag das operative Ergebnis bei plus 188 Mio. Euro. Das Nettoergebnis reduzierte sich von plus 145,1 Mio. Euro auf nunmehr minus 117,1 Mio. Euro. Entsprechend rutschte auch das Ergebnis je Aktie in die roten Zahlen: Nach plus 33 Cent im ersten Quartal 2008 wurden nun minus 27 Cent ausgewiesen. 

Laut AMSL habe man im ersten Quartal einen Auftragseingang von 207 Mio. Euro verzeichnet. Dieser umfasse insgesamt acht Systeme, davon vier neue und vier gebrauchte. Der derzeitige Preis für ein neues System liege bei 13,8 Mio. Euro, im vierten Quartal 2008 waren es noch rund 20 Mio. Euro. Euro. Allerdings verfügte ASML zum Ende des ersten Quartals noch über einen Auftragsüberhang (Backlog) von 853 Mio. Euro. 

Meldung gespeichert unter: ASML Holding

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