AMD will durch Vertragsanpassung bei Globalfoundries Produktionskosten weiter senken

Montag, 4. April 2011 10:23
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SUNNYVALE (IT-Times) - Der US-Prozessorhersteller AMD hat am Sonntag mitgeteilt, durch Vertragsanpassungen bei seinem Chip-Produzenten Globalfoundries künftig nur noch für funktionierende Chips bezahlen zu wollen.

Bislang nahm AMD (NYSE: AMD ,WKN: 863186) alle produzierten Chips ab und trug damit das Kostenrisiko bei defekten Halbleitern - dies soll sich künftig ändern. Die Vertragsanpassungen decken insbesondere Chips ab, die auf Basis der 45- und 32-Nanometer Fertigungstechnik produziert werden. Durch die Vertragsanpassung soll Globalfoundries dazu bewegt werden, die Produktionsqualität bei 32- und 45nm-Wafern weiter zu verbessern.

Durch die Vertragsänderung wird AMD im ersten Quartal 2011 einen Einmalertrag in Höhe von 492 Mio. Dollar im Zusammenhang mit der Neubewertung seines Investments bei Globalfoundries verbuchen. Bei AMD geht man davon aus, dass man im Jahr 2011 etwa 1,1 bis 1,5 Mrd. US-Dollar für die Chip-Produktion an Globalfoundries überweisen wird. Im Jahr 2012 sollen dann 1,5 bis 1,9 Mrd. US-Dollar für die Auftragsfertigung an Globalfoundries fließen. Im Jahr 2010 zahlte AMD rund 1,2 Mrd. Dollar an das Fertigungsunternehmen.

Meldung gespeichert unter: Advanced Micro Devices (AMD)

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