AMD rutscht tiefer in die Verlustzone

Freitag, 20. April 2007 00:00

SUNNYVALE - Nachdem der Intel-Rivale und weltweit zweitgrößte Prozessorhersteller Advanced Micro Devices (NYSE: AMD<AMD.NYS>, WKN: 863186<AMD.FSE>) bereits im Vorquartal in die Verlustzone gerutscht war, weitete das Unternehmen seine Verluste weiter aus.

So meldet AMD für das vergangene Märzquartal einen Umsatzrückgang auf 1,23 Mrd. US-Dollar, ein Minus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei musste AMD einen Verlust von 611 Mio. Dollar oder 1,11 Dollar je Aktie hinnehmen, nachdem im Jahr zuvor noch ein Gewinn von 185 Mio. Dollar oder 38 US-Cent je Aktie zu Buche stand. Damit verfehlte AMD auch die Erwartungen der Analysten, die im Vorfeld im Schnitt mit Einnahmen von 1,26 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettoverlust von 48 US-Cent je Aktie gerechnet hatten.

Zwar konnte AMD im letzten Jahr seinem Rivalen Intel vier Prozent an Marktanteile abnehmen, doch der jüngste Preiskampf hinterließ bei AMD tiefe Spuren bei den Gewinnmargen. Demnach brachen die Bruttomargen von 58 auf 28 Prozent ein. „Das erste Quartal war ein schlechter Start in das Jahr“, gab AMD-Finanzchef Robert Rivet unumwunden zu. Dennoch zeigte sich der Manager zuversichtlich, die richtigen Pläne zu haben, um das Unternehmen wieder zurück auf die Gewinnerstraße zurück zu bringen.

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