AMD - kein Ende der Krise in Sicht

PC-Prozessoren

Dienstag, 21. April 2015 14:24
Advanced Micro Devices (AMD)

(IT-Times) - Der Intel-Rivale AMD steckt weiter in der Krise. Sinkende Umsätze, tiefrote Zahlen und schrumpfende Barreserven und drücken auf den Aktienkurs. Jetzt hofft AMD auf eine Wende im zweiten Halbjahr 2015, wenn Windows 10 auf den Markt kommt.

AMD CEO Lisa Su deutete im Conference Call mit Analysten an, dass Windows 10 möglicherweise schon Ende Juli auf den Markt kommen wird und damit zumindest kurzfristig für eine Belebung im tristen PC-Markt sorgen könnte. Der PC-Markt schrumpfte im ersten Quartal 2015 um 5,2 Prozent, so die Marktforscher aus dem Hause Gartner.

Der rückläufige PC-Markt ist aber nur ein Grund für die Misere bei AMD (NYSE: AMD, WKN: 863186). Auch hausgemachte Probleme (Fehlinvestitionen, Produktverzögerungen) sorgen dafür, dass der große Rivale Intel weiter davonzieht.

AMD steigt aus dem Microserver-Geschäft aus
So verabschiedete sich AMD aus dem „Dense Server Systemgeschäft“ rund um die Marke SeaMicro, die AMD erst im Jahr 2012 für 334 Mio. US-Dollar übernahm. AMD wollte sich mit SeaMicro ein weiteres Standbein im Datacenter-Geschäft aufbauen - daraus wird nun nichts.

Stattdessen will AMD das Geschäft verkaufen, die Freedom Fabric Interconnect Technik will der Intel-Rivale aber behalten. In diesem Zusammenhang wurden bereits Wertanpassungen in Höhe von 75 Mio. Dollar im ersten Quartal vorgenommen.

Meldung gespeichert unter: Chips

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