Amazon.com verfehlt Erwartungen - Preiserhöhung bei Amazon Prime?

Online-Händler legt Zahlen vor

Freitag, 31. Januar 2014 08:49
Amazon Unternehmenslogo

SEATTLE (IT-Times) - Der weltgrößte Online-Händler Amazon.com hat zwar im vergangenen Weihnachtsquartal seinen Umsatz und Gewinn gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern können, jedoch die Markterwartungen der Wall Street deutlich verfehlt. Amazon-Aktien brechen daraufhin nachbörslich um mehr als vier Prozent ein.

Amazon.com (Nasdaq: AMZN, WKN: 906866) hat im vergangenen vierten Quartal 2013 seinen Umsatz um 20 Prozent auf 25,59 Mrd. US-Dollar gesteigert, nach Einnahmen von 21,27 Mrd. Dollar im Jahr vorher. Der Nettogewinn kletterte auf 239 Mio. US-Dollar oder 51 US-Cent je Aktie, nach einem Profit von 97 Mio. Dollar oder 21 US-Cent je Aktie im Jahr vorher. Der operative Gewinn legte um 26 Prozent auf 510 Mio. US-Dollar zu, nach 405 Mio. Dollar im vierten Quartal 2012. Mit den vorgelegten Zahlen blieb Amazon.com hinter den Erwartungen der Wall Street zurück. Analysten hatten im Vorfeld mit Einnahmen von 26,05 Mrd. US-Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 74 US-Cent je Aktie gerechnet.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, erwägt Amazon.com eine Preiserhöhung für seinen populären Express-Lieferservice Amazon Prime, der aktuell 79 US-Dollar im Jahr kostet. Dieser deckt alle Liefergebühren ab, egal wie viel der Kunde im Jahr bestellt. Amazon.com ist seit neun Jahren mit Amazon Prime am Markt und hat seither die Preise nicht erhöht. Nunmehr steht eine Preiserhöhung von 20 bis 40 US-Dollar in den USA im Raum, um die steigenden Kosten im Bezug auf Video-Streaming- und Frachtkosten zu decken. Beim Streaming-Service Prime Instant Video stehen inzwischen mehr als 40.000 Filme und TV-Shows zum Download bereit.

Meldung gespeichert unter: E-Commerce

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