Amazon kann sich in Japan nicht wie gewohnt durchsetzen

E-Books

Freitag, 1. Februar 2013 17:00
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SEATTLE (IT-Times) - Allein der Markteintritt von Amazon in den japanischen E-Book Markt zog monatelange Verhandlungen mit Verlagen vor sich her. Nun scheinen das Geschäft und der Markt im Allgemeinen nicht an Fahrt aufzunehmen.

Nachdem die Amazon.com Inc. (Nasdaq: AMZN, WKN: 906866) nun vier Monate im japanischen E-Book Markt aktiv ist, lässt sich zusammenfassen, dass die Preis-Strategie, die sonst ein Erfolgsrezept war, nicht greift. Die Preise für E-Books werden, wie auch bei anderen Anbietern, bisher von den Verlagshäusern diktiert. In den USA und Europa hatte Amazon in der Vergangenheit Kooperationen mit Verlagen geschlossen, die es dem Unternehmen erlaubten, sehr niedrige Preise auf dem E-Book Markt zu etablieren. Somit konnten auf dem Markt Wachstumsraten erzielt werden. Die japanischen Verlage kontrollieren ihre Preise aus Angst vor einem Preisverfall, jedoch so stark, dass der Markt stagniert. Die Preise sind für Verbraucher schlicht zu hoch. Andere Anbieter versuchen nun verschiedene Preismodelle, um Kunden zu gewinnen, so der Branchendienst DigiTimes. Branchenprimus Rakuten wird zum Beispiel demnächst ein Punkte-System etablieren, mit dem Nutzer Rabatte auf E-Books sammeln können.

Meldung gespeichert unter: E-Book

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