Alcatel mit 3,1 Mrd. Quartalsverlust

Donnerstag, 26. Juli 2001 11:03

Alcatel S.A. (Paris: 013000<PCGE.PSE>, WKN: 873102<CGE.FSE>): Der französische Telekommunikationsausrüster Alcatel hat aufgrund von Abschreibungen einen Verlust im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbuchen müssen.

Alcatel, der viertgrößte Hersteller von Telefonausrüstung, erzielte im zweiten Quartal erstmals seit 1995 wieder einen Verlust und zwar in Höhe von 3,1 Mrd. Euro oder 2,74 Euro je Aktie. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres konnte das Unternehmen noch einen Gewinn von 344 Mio. Euro oder 32 Cents je Aktie erwirtschaften. Grund für den immensen Verlust ist eine Abschreibung in Höhe von 3,2 Mrd. Euro.

Um die Kostenseite in den Griff zu bekommen, hat das Unternehmen für dieses Jahr Entlassungen von 20.000 Mitarbeitern - 18 Prozent der Belegschaft - angekündigt. Seitdem die Übernahmebemühungen um das angeschlagene Unternehmen Lucent Technologies im Mai fehlgeschlagen sind, hat Alcatel bereits über 5.000 Mitarbeiter entlassen und die Produktion von Mobilfunkgeräten ausgelagert.

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