Activision Blizzard gegen Electronic Arts - kein Spiel

Donnerstag, 14. Juli 2011 17:44
Activision Blizzard

MÜNSTER (IT-Times) - Die Branche für Spiele unterliegt in der Regel bestimmten Zyklen, von denen die Hersteller weitestgehend abhängig sind. Activision Blizzard hat sich mit einem breiten Portfolio und mit Speilen aus unterschiedlichen Segmenten (Online-Rollenspiele, Ego-Shooter, lizenzierte Games zu Hollywood-Filmen, etc.) ein breites Spektrum geschaffen, um sich von diesen Zyklen ansatzweise zu emanzipieren.

Und: Das Unternehmen fährt mit dieser Strategie recht ordentlich und gilt gemeinhin als gut aufgestellt - vor allem im Vergleich zu Wettbewerbern wie Electronic Arts Inc. Bei Activision Blizzard stieg der Umsatz seit zwölf Jahren kontinuierlich jedes Jahr aufs Neue. In 2010 betrug er 4,45 Mrd. US-Dollar, ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei Electronic Arts lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2009/2010 bei 3,65 Mrd. US-Dollar - ein Minus von 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2008/2009. Seinerzeit wurde mit 4,21 Mrd. US-Dollar der bisherige Rekordumsatz von EA realisiert.

Die Kosten hat man bei Activision Blizzard im Vergleich zu EA ebenfalls im Griff: Während bei EA in den vergangenen drei Jahren in Folge ein negatives Nettoergebnis realisiert wurde, verbuchte Activision Blizzard nur im Geschäftsjahr 2008 ein Minus. Zuletzt, in 2010, erwirtschaftete man mit einem Nettoergebnis in Höhe von 418 Mio. US-Dollar den bisherigen Rekordgewinn der Unternehmensgeschichte. Damit einher geht eine Nettomarge in Höhe von 9,4 Prozent im Geschäftsjahr 2010.

Meldung gespeichert unter: Activision Blizzard

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