Activision Blizzard auf den Weg zur 5-Milliarden-Umsatzmarke

Video-Spiele und Online-Games

Dienstag, 25. November 2014 14:24
Activision Blizzard

(IT-Times) - Der Spielegigant Blizzard Entertainment feiert in diesen Tagen sein 20-jähriges Bestehen. Activision Blizzard hat bislang den digitalen Wandel in der Spieleindustrie gut gemeistert und steht besser da als jemals zuvor. Der Activision Blizzard-Aktienkurs kletterte in den vergangenen fünf Jahren um rund 87 Prozent.

Bestes Beispiel für den Unternehmenserfolg ist das Online-Rollenspiel „World of Warcraft“. Der Dauerbrenner existiert seit nunmehr zehn Jahren und wird kein bisschen müde. Die fünfte Erweiterung „Warlords of Draenor“ lockt die World of Warcraft-Fans zurück in das Warcraft-Universum.

World of Warcraft garantiert stetige Einnahmen
Die jüngste Erweiterung hat sich bereits mehr als 3,3 Mio. Mal in den ersten 24 Stunden verkauft. Zum Vergleich: Beim Vorgänger (Mists of Pandaria) waren es nur 2,7 Millionen verkaufte Kopien.

Auch die Zahl der weltweiten World of Warcraft-Abonnenten kletterte zuletzt wieder über die Marke von 10 Millionen. Das Geschäft mit Spieleabos ist sehr wichtig für Activision Blizzard (Nasdaq: ATVI, WKN: A0Q4K4) steuerte dieses Geschäft im jüngsten Quartal etwa 55 Prozent des gesamten Umsatzes bei.

9,5 Mio. registrierte Nutzer für Destiny
Auch das neue Blockbuster-Game „Destiny“ startete vielversprechend. Anfang November meldete Activision Blizzard rund 9,5 Mio. registrierte Spieler für „Destiny“, das nach Medienberichten zufolge 500 Mio. Dollar an Produktionskosten verschlungen hat. Eine Erweiterung ist nach Angaben von Activision-Mann Eric Hirshberg bereits in Arbeit.

Hearthstone verzeichnet 20 Mio. Spieler
Auch das digitale Kartenspiel „Hearthstone: Heroes of Warcraft“ entwickelt sich für Activision Blizzard immer mehr zur Goldgrube. Inzwischen verzeichnet „Hearthstone“ 20 Mio. Spieler weltweit. Dies ist besonders beeindruckend, da “Hearthstone” bislang nur für den PC und den iPad erschienen ist.

Bis Ende 2014 soll jedoch eine Android Tablet Version des Spiels erscheinen, während mit einer iPhone- und Android Smartphone Version Anfang 2015 zu rechnen ist - dies dürfte die Nutzerzahlen noch weiter nach oben treiben. Bei Activision Blizzard hofft man, dass „Hearthstone“ irgendwann einmal 100 Mio. US-Dollar jährlich einspielen wird.

Activision Blizzard kündigt Overwatch an
Darüber hinaus kündigte Activision Blizzard mit „Overwatch“ einen neuen Team-basierten Multiplayer-Shooter an, der in der Zukunft spielen soll. Ob Overwatch das Zeug zum Mega-Blockbuster hat, wird es sich erst noch zeigen.

Die Open-Beta für das Spiel soll Anfang 2015 beginnen, wobei das Game zunächst für Windows PCs und Macs erscheinen soll. Analysten bleiben zuversichtlich. Optimisten rechnen damit, dass Activision möglicherweise schon im kommenden Jahr die Umsatzmarke von 5,0 Mrd. Dollar überschreiten wird.

Kurzportrait

Die im Jahre 1979 gegründete und im kalifornischen Santa Monica ansässige Activision Blizzard gilt als weltweit größter PC- und Videospielehersteller. Insbesondere das Jahr 2008 gilt als Meilenstein in der Firmengeschichte. So fusionierte Activision mit dem Spielentwickler Blizzard Entertainment, woraus das Unternehmen Activision Blizzard hervorging. Heute operiert Activision Blizzard vor allem aus drei Kerngeschäftsbereichen heraus: Activision Publishing, Blizzard Entertainment (Online-Spiele) und Blizzard Distribution (Vertrieb).

Der Bereich Activision Publishing konzentriert sich auf die Entwicklung von Spiele, wobei das Unternehmen zuletzt mit Spieleserien wie „Call of Duty“, „World of Warcraft“, „Diablo“ und „Destiny“ große Erfolge feiern konnte.

Der dritte Geschäftsbereich Activision Blizzard Distribution konzentriert sich auf die Spiele-Vermarktung. In den vergangenen Jahren übernahm Activision Blizzard verschiedene Entwicklerstudios. Mitte 2006 folgte die Übernahme von RedOctane (Guitar Hero). Im Jahr 2007 schluckte Activision den britischen Sieleentwickler Bizarre Creations (Project Gotham Racing). Zudem fusionierte Activision mit der Vivendi-Spielesparte Blizzard Entertainment. In 2008 kaufte Activision die englische FreeStyleGames sowie Budcat Creations. Im Gegenzug wurden die Entwicklerstudios Swordfish und Massive Entertainment abgegeben.

In Sachen Vertrieb setzt Activision Blizzard aber nicht nur auf eigene Vertriebspartner, sondern insbesondere auch auf Einzelhändler wie Best Buy, Blockbuster, Circuit City, GameStop, Target, Toys R Us oder Wal-Mart.

Darüber hinaus ist der US-Spielentwickler mit weiteren Niederlassungen auch international vertreten, darunter in England, Deutschland, Frankreich, Kanada, Schweden, Australien und in Japan.

Meldung gespeichert unter: Activision Blizzard

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