Abschreibungen belasten Chinadotcom

Donnerstag, 15. März 2001 11:09

Chinadotcom (Nasdaq: CHINA, WKN: 924123<CIJA.FSE>) Im Vorfeld hatten Analysten bereits damit gerechnet, dass Chinadotcom, einer der größten chinesischen Portalbetreiber, einen Verlust hinnehmen muss. Dass dieser dann allerdings so hoch ausfallen muss, wie am Donnerstag gemeldet, überraschte Anleger und Analysten.

Der Verlust je Aktie betrug 1,30 US-Dollar, nachdem im Vorfeld mit einem Verlust deultich unter einem Dollar gerechnet worden war. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr zwar in dreifacher Höhe wachsen, blieb mit 34,4 Mio. Dollar jedoch hinter dem Umsatz des dritten Quartals und den Erwartungen in Höhe von mindestens 36,7 Mio. US-Dollar zurück. Das schlechte Ergebnis wurde auch von außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 109 Mio. Dollar getrieben. Bis auf die Analysten von Lehmann Brothers, die mit Abschreibungen von 100 Mio. Dollar gerechnet hatten, waren die Analysten anderer Häuser von Abschreibung in einer Höhe von 70 Mio. Dollar ausgegangen, "109 Mio. Dollar sind dann aber doch schon sehr hoch", zeigte etwa ein Analyst von der Deutschen Bank seinen Unmut.

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