120.000 IT-Jobs in Gefahr

Donnerstag, 19. April 2007 00:00

DÜSSELDORF - Bislang galt ein Job in der IT-Branche, wie zum Beispiel bei T-Systems, Tochtergesellschaft der Deutsche Telekom AG (WKN: 555750<DTE.FSE>) als zukunftssicher. Eine Marktstudie der Berater von A.T. Kearney behauptet nun das Gegenteil: trotz zunehmender Arbeit seien bis zu 120.000 Stellen gefährdet.

Bis 2011 solle der steigende Wettbewerb auch in Deutschland starke Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Längst werden IT-Kosten nicht mehr als gegeben eingeplant, auch in diesem Segment regiert der Rotstift. Nach der Studie sollen bis zu 80 Prozent aller Ausgaben für IT-Services an externe Dienstleister gehen. Das Marktpotential schätzen die Berater auf 33 Mrd. Euro. Um sich mit den Wettbewerbern messen zu können, werde verstärkt auf Niedriglohnressourcen (z.B. Offshore) und industriebezogene Nischenanbieter gesetzt. Insgesamt gehen die Experten von A.T. Kearney davon aus, dass 120.000 Arbeitsplätze betroffen seien, 70 Prozent davon sollen ganz wegfallen. Im Gegenzug sollen 25.000 neue Jobs entstehen: hier hätten vor allem IT-Fachkräfte mit Wirtschafts- oder besonderem Branchen-Know-how gute Chancen. Darauf wirkt sich wiederum das Ausbildungsdefizit in Deutschland aus: Fachkräfte werden händeringend gesucht.

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